„Deutschland ist zu einem heidnischen Land mit christlichen Restbeständen geworden” - so fasste der „Spiegel” schon 1990 das Ergebnis einer Umfrage zusammen. Es ist unübersehbar: Der christliche Glaube hat heute seine Anziehungskraft für viele verloren. Die Volkskirchen erreichen große Teile der Bevölkerung nicht mehr. Sie klagen seit Jahrzehnten über ununterbrochen sinkende Mitgliederzahlen. Doch die Sehnsucht nach einem Sinn im Leben bewegt nach wie vor viele Menschen. Die alten Fragen sind immer noch aktuell: „Wo komme ich her?” „Wer bin ich?” „Wo gehe ich hin?” „Wie macht mein Leben Sinn?”